Weihnachtszeit- Menschliche Einsamkeit und Trostlos.

  • Es gibt Menschen, die leiden unter einer „Krankheit“, EINSAMKEIT die es weder Salben noch Tabletten gibt. Untersuchungen haben ergeben, in den Großstädten Deutschlands leiden rund 10 Prozent unter Einsamkeit. Überdies haben diese Untersuchungen ergeben, dass bei den Menschen im Alter von 45 bis 84 Jahren zwischen 2011 und 2017 die Einsamkeitsquote um 15 Prozent mit all ihren gesundheitlichen und sozialen Risiken zugenommen hat. Das Gefühl, man steht vollkommen allein da und hat keinen Menschen mehr, mit dem man sich austauschen kann, kommt häufig in der dunklen Jahreszeit auf. Einer Jahreszeit, wo es gegen 16 Uhr draußen schon dunkel ist und die Depressionen verursacht. Besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr verstärkt sich bei alleinstehenden Menschen der Eindruck, „mutterseelenallein“ zu sein. Bekommen diese Menschen dann noch mit, dass ihre Nachbarn Besuch erhalten von Kindern oder Verwandten, verstärkt sich das Einsamkeitsgefühl noch mehr. Nicht nur, dass Berlin die Hauptstadt der Single-Haushalte ist, viele Menschen verlieren dazu noch die Kontakte zur Familie, zu den Arbeitskollegen, zu Vertrauten und guten Bekannten. Die Gründe dafür können sehr verschieden sein. Sie reichen vom Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess bis zum Verlust von Angehörigen, Zerbrechen von Beziehungen oder Krankheit und Tod des Partners..
  • Am 16. Dezember lud die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus zu einem „Einsamkeitsgipfel“ ein. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, hatte einen Wunsch parat! „Ich hoffe, dass viele gute Impulse von dieser Tagung ausgehen, um Einsamkeit einzudämmen.“ Danny Freymark, Parlamentarischer Geschäftsführer der Berliner CDU-Fraktion, teilte mit: „Man braucht ein eigenständiges Vorgehen und zahlreiche Angebote, um dem Phänomen Einsamkeit entgegenzutreten und den betroffenen Mitmenschen besser helfen zu können. Hier und heute tauschen sich Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik aus um gemeinsam nach Lösungen zu suchen und zu finden.“ Die Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner übte von 2011 bis 2016 das Amt der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Gesundheit von Berlin aus. Emine Demirbüken-Wegner ist Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Bildung und Familie im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie erklärte: „Wer mit offenen Augen durch Berlin und andere deutsche Großstädte geht, wird feststellen, dass das Leben zunehmend von sozialen Problemen geprägt wird, die aus Einsamkeit, Isolation und Anonymität erwachsen.
  • Allen anderen und einsamen wünscht die Redaktion ein Frohes Gesundes Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen
  • zum Jahr 2020

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